Klimaprojekt der 4B

Im Rahmen des Deutsch- und Geographieunterrichts hat sich die 4B in den letzten Wochen intensiv mit dem Klimawandel auseinandergesetzt. Wir schauten uns zunächst den Film „Before the Flood“ von Leonardo di Caprio an. Durch den Film haben wir gelernt, dass wir beispielsweise weniger fossile Brennstoffe verbrauchen sollten um die Klimaveränderung zu verlangsamen. Denn sonst wird es in den kommenden Jahren immer mehr Naturkatastrophen geben. Ein paar Beispiele dafür sind Waldbrände, der Anstieg des Meeresspiegels, Überschwemmungen und Hitzewellen.

Auch der hohe Fleischkonsum und die Massentierhaltung wirken sich extrem schädlich auf das Klima aus. Ein besonderes Problem ist die Rindfleischproduktion, da Kühe in großen Mengen Methan ausstoßen. Schon allein die Produktion von Tierfuttermittel verbraucht sehr viel Platz, Wasser und Energie.

Außerdem haben wir über die Palmölproduktion gesprochen, die extrem schädlich für unsere Umwelt ist. Überrascht hat uns, in wie vielen Produkten Palmöl enthalten ist. Tatsächlich befindet sich dieses billige Fett in jedem 2. Produkt im Supermarkt. Beispiele sind Süßigkeiten, Fertigprodukte und sogar Waschmittel sowie Kosmetikprodukte. (Helin, Lara und Marwa)

Besuch des Hyperglobus

Am 22.6. 2017 waren wir am Institut für Geographie an der Universität Wien. Dort erlebten wir eine Präsentation über den Klimawandel mit Hilfe des Hyperglobus. Dieser zeigte uns, wie die Welt vor 300 Millionen Jahren aussah. Anschließend erfuhren wir, wie die Situation der Erde jetzt ist. Zum Schluss erlebten wir, was es für unseren Planeten bedeutet, wenn sich das Klima um „nur“ 2°C in 30 Jahren erhöhen wird. Schockiert waren wir zum Beispiel über das Korallensterben im Meer, was in der Folge auch ein Aussterben vieler Fischartenverursachen wird. Und dann … „Stirbt der Fisch, stirbt auch der Mensch!“

Wir sahen, dass in Europa täglich 27.000 Flugzeuge unterwegs sind und damit die Umwelt extrem belasten. Uns wurde außerdem noch die Atomreaktorkatastrophe in Fukushima in Erinnerung gerufen. (Dominik, Raphael und Michael)

Straßenbefragung

Nach dem Besuch auf der Universität war die 4B im Innenhof des Alten AKH um eine Straßenbefragung durchzuführen. Wir befragten die Leute darüber, ob sie den Unterschied zwischen Wetter und Klima kennen und was sie über die Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels wissen. Außerdem wollten wir wissen, wie vielen Leuten die Problematik rund um die Palmölproduktion bekannt ist.  Viele Leute antworteten richtig, aber andere wussten nichts.

Besonders interessant zu hören waren persönliche Meinungen und die Schritte, die Menschen selbst gegen den Klimawandel unternehmen. Die meisten Personen erzählten uns, dass sie häufig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und regionale Produkte im Supermarkt kaufen. Ein Ehepaar erzählte sogar, dass sie ihr Gemüse selbst anbauen um lange Transportwege zu vermeiden. (Clarisse und Deniz)

Rückmeldungen

Ich habe erfahren, dass sehr viele Menschen nicht an den Klimawandel glauben. Es ist wichtig, dass jeder davon erfährt. In der Zukunft werde ich weniger Fleisch essen, weniger Energie verbrauchen und mehr mit den Öffis fahren. (Edon)

Ich weiß jetzt, wie ich das Klima beeinflusse. (Raheb)

Ich wusste vorher nichts von diesem Problem und bin froh, dass ich es jetzt weiß. (Vladimir)

Ich habe bei der Straßenbefragung viel Interessantes erfahren. Die Teamarbeit bei diesem Projekt hat mir Spaß gemacht. (Patrik)

 

Werde selbst Klimaheld*in, indem du diese einfachen 5 Schritte befolgst!

1. Achte beim Einkaufen auf regionale Produkte, um lange Transportwege zu vermeiden!

2. Lass das Auto stehen! Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern meist auch viel billiger. Radfahren tut außerdem noch deiner Gesundheit gut!

3. Reduziere deinen Fleischkonsum und genieße die Vielfalt heimischer Obst- Gemüsesorten!

4. Achte beim Einkaufen darauf, ob die Produkte im Einkaufswagen frei von Palmöl sind. 

5. Erzähl es weiter! Informiere andere über den Klimawandel, seine Folgen und was jede einzelne Person dagegen tun kann!

 

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